Sulzbach-RosenbergJunge gräbt sich aus Angst vor Monstern im Schnee ein

Die Polizei half nicht nur bei der Suche nach dem Jungen.
Die Polizei half nicht nur bei der Suche nach dem Jungen. Julian Stratenschulte/dpa

Ein Neunjähriger kommt nach einem Besuch bei einem Freund nicht nach Hause. Die Polizei geht auf Vermisstensuche - und später auf Monsterjagd.

SZ bei Google bevorzugen

Aus Angst vor Monstern in seinem Zimmer hat sich ein neun Jahre alter Junge in der Oberpfalz im Schnee unter einer Hecke versteckt - und damit eine Vermisstensuche der Polizei ausgelöst. Die Mutter des Jungen hatte sich am Montagabend gemeldet, nachdem ihr Sohn bei eisigen Temperaturen und Schneetreiben nicht von einem Besuch bei einem Freund nach Hause gekommen war, wie die Polizei mitteilte.

Mehrere Streifen machten sich daraufhin in Sulzbach-Rosenberg auf die Suche nach dem Neunjährigen. Dabei erhielten die Beamten tatkräftige Unterstützung: Nachdem ein Anwohner durch Lautsprecherdurchsagen der Polizei auf die Suche aufmerksam geworden sei, habe der Mann mit anderen Helfern über Chatgruppen und Messenger-Dienste zusätzliche Suchmaßnahmen organisiert.

SZ Bayern auf Whatsapp
:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnieren

Von Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.

Nach bangen Stunden wurden die Suchenden den Angaben nach schließlich fündig. Der Junge hatte sich unter einer Hecke in den Schnee eingegraben und dort versteckt. Er war laut Polizei unversehrt. Nun wurde auch der Grund für sein Verschwinden klar: In seinem Zimmer wohnten Monster und da könne er nun auf keinen Fall mehr schlafen, erklärte der Junge den Polizisten.

Die Beamten brachten den Jungen nach Hause - und begaben sich dort auf Monsterjagd. Mit einem „Monsterscanner“ (einem Kartenlesegerät) und einem „Monstersauger“ (einem Atemalkoholtester) machten sie die Ungeheuer den Angaben nach unschädlich - und der Junge konnte wieder beruhigt in seinem Bett schlafen.

© SZ/DPA - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Kommunalwahl in Bayern
:Wo Parteien plakatieren dürfen – und wo nicht

Es wird wieder plakatiert in Bayerns Städten und Gemeinden. Doch was ist zwischen Sondernutzungssatzung und Plakatierungsverordnung überhaupt erlaubt? Ein Überblick.

Von Alexander Kappen und Patrick Wehner

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: