Studie:Forscher: Bayern-AfD eng mit rechtsextremer Szene verbandelt

Der erste Auftritt der Afd nach den Wahlsiegen (Sa, 12 Uhr, am Odeonsplatz)

Zwischen AfD und rechtsextremer Szene gibt es zahlreiche "personelle Überschneidungen", heißt es in der Studie. Im April 2016 kam es bei einer Veranstaltung der Partei zu Wortduellen zwischen Gegendemonstranten und Anhängern.

(Foto: Florian Peljak)

Eine neue Studie sieht zahlreiche "personelle Überschneidungen" und zählt Bayern zu den rechten Landesverbänden der Partei.

Von Johann Osel

Die bayerische Alternative für Deutschland (AfD) zählt einer Studie zufolge "innerhalb der Gesamtpartei mittlerweile zu den rechten Landesverbänden". Die zahlreichen Beispiele für "personelle Überschneidungen" der AfD mit der extremen Rechten machten deutlich, "dass es sich keineswegs um Einzelfälle handelt", schreibt der Politikwissenschaftler Robert Philippsberg, der am Centrum für Angewandte Politikforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München forscht. Auch dienten AfD-Veranstaltungen für Akteure der rechten Bewegung "offensichtlich als Vernetzungsplattform".

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Geldanlage
Das sind die besten Dividenden-Aktien im Dax
Immobilien
Was wird aus dem Toskana-Traum der Deutschen?
Vermögen
Nein, ihr gehört nicht zur Mittelschicht
Carola Wimmer
Literatur
"Alles, was Wolfgang gemacht hat, hat er sehr radikal gemacht"
Hauptbahnhof Stuttgart
Überirdisch schön
Zur SZ-Startseite