Überlastung und AbregelungBayern kann große Mengen Ökostrom nicht in Netze einspeisen

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Eine „geile Geschichte“ nannte Ministerpräsident Markus Söder die schwimmende Solaranlage bei Gilching bei der Einweihung im Oktober. Allerdings reichen die Netze für den Solarstrom kaum noch aus.
Eine „geile Geschichte“ nannte Ministerpräsident Markus Söder die schwimmende Solaranlage bei Gilching bei der Einweihung im Oktober. Allerdings reichen die Netze für den Solarstrom kaum noch aus. Foto: Peter Kneffel/dpa

Der Freistaat ist „Sonnenland Nummer eins“, prahlt Ministerpräsident Markus Söder. Was er nicht sagt: Ein wachsender Teil der Solarenergie kommt im Stromnetz gar nicht an. Die Verbraucher zahlen trotzdem.

Von Thomas Balbierer

In Bayern geht immer mehr grüner Strom verloren. Wie Daten der Bundesnetzagentur zeigen, mussten in den vergangenen Jahren zunehmend Photovoltaik-Anlagen abgeregelt werden, um Netzprobleme zu verhindern. Die Werte stiegen von 510 Gigawattstunden (GWh) im Jahr 2023 auf 1100 GWh in 2024. Im vergangenen Jahr haben sich die abgeregelten Strommengen verdoppelt: Für den Zeitraum von Januar bis November 2025 meldet die Bundesnetzagentur 2180 GWh. Rein rechnerisch könnte damit der Stromhunger der 150 000-Einwohner-Stadt Regensburg gestillt werden. Und zwar mehr als eineinhalb Jahre lang.

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