Passau:Dackelmuseum hofft auf Einigung mit Ordnungsamt

Im Streit um einen Sonnenschirm hofft das Dackelmuseum in Passau auf eine Einigung mit dem Ordnungsamt. Andernfalls würden sie umziehen, vorzugsweise nach Regensburg, sagten die Inhaber Seppi Küblbeck und Oliver Storz am Dienstag. Das Ordnungsamt hatte den beiden vergangene Woche untersagt, auf der Fläche neben dem Museumseingang einen Sonnenschirm samt Sitzecke aufzustellen. Es sei erst jetzt aufgefallen, dass eine erforderliche Sondernutzungsgenehmigung fehle, hieß es aus der Stadt. Diese würde aber auch künftig nicht mehr erteilt werden. Am Montag haben die Museumsmacher nach eigener Aussage dennoch den Antrag nachgereicht.

Der Wirbel, den das Verbot in Passau ausgelöst hat, ist enorm. Museumsbesucher, Stadtführer, Stadtratsparteien und Gastronomie solidarisierten sich mit ihnen, sagten Küblbeck und Storz. Vielleicht lasse sich der Umzug noch abwenden, sollte die Stadt einlenken. Das Verbot sei nicht nachvollziehbar, schließlich sei genug Platz vor dem Museum. Im Kern geht es den Museumsmachern um Wertschätzung, schließlich kurbelten sie den Tourismus in der Stadt an. Falls es keine Einigung mit dem Amt geben sollte: Mit mehreren Städten seien sie nun in Kontakt wegen eines möglichen Umzuges.

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