Streit am Tegernsee:Franz Haslberger will sich nicht äußern

Der Mann und seine Immobiliengeschäfte sind vielen Menschen vielleicht auch deshalb unheimlich, weil er fast nie öffentlich etwas erklärt. Franz Haslberger ist keiner, der sich auf Empfängen in seinen Geschäftserfolgen sonnt und Hof hält. Ruft man in seiner Freisinger Unternehmenszentrale an, sagt die Dame in der Leitung, sie dürfe auf gar keinen Fall Auskünfte irgendeiner Art geben. Und schon gar keine Mailadresse verraten.

Schlägt man sich dennoch bis zu seiner persönlichen Referentin durch, kann tatsächlich ein Telefonat mit ihm zustande kommen. In dem Franz Haslberger nach kurzer Bedenkzeit freundlich sagt, dass er nichts sagt. Das hinterlässt einen fatalen Eindruck. "Der kauft und kauft, sagt aber nichts. Wenn er seinen Willen nicht kriegt, klagt er", ärgert sich Heimatschützerin Brogsitter-Finck.

Sein Geld verdient Franz Haslberger vornehmlich mit Baustoffen. Seine Fixit-Gruppe mit Stammsitz in Freising verfügt über 62 Standorte in 19 europäischen Ländern. Dort arbeiten etwa 2000 Menschen. Daneben investiert Haslberger in Immobilien, von Einkaufszentren über Hotels bis zu Wohnungen.

In die Öffentlichkeit geriet er im Jahr 2006, als ein Firmenflugzeug im Irak abstürzte. Alle sechs Insassen starben. Haslberger habe damals selbst mitfliegen wollen, sagte er damals der SZ. Er sei nur zuhause geblieben, weil ein Familienmitglied erkrankt war.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB