Pfarrer Martin Fuchs bleibt mitten auf dem Festplatz des Straubinger Gäubodenvolksfests vor einem Verkaufsstand stehen: „Pscht. Irgendwann bemerken sie mich.“ Fröhlich wie ein Kind wartet er, bis er entdeckt wird. Und dann tatsächlich: „Ey, wer schaut mich denn da hinten an.“ Schausteller Walter Metzger läuft aus seinem knallgelben Wagen und umarmt den Pfarrer. „Dieser Mann war für mich da, wenn Tränen liefen, wenn ich reden musste, immer“, erzählt er. Seit mehr als 40 Jahren zieht Fuchs ihm und seinen Kollegen mit der katholischen Circus- und Schaustellerseelsorge über die Festplätze hinterher.
Volksfest-SeelsorgerEin Mann Gottes für Bierzelt, Geisterbahn und Wilde Maus
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Zeit für eine kleine Erfrischung muss sein. Pfarrer Martin Fuchs am Maiskolben-Stand der Familie Geissler.
Foto: Luisa BrüngerManchmal überschlägt sich beim Volksfest nicht nur das Fahrgeschäft. Pfarrer Martin Fuchs kümmert sich dann um das Auf und Ab bei Wirten, Schaustellern und Standlern und reist ihnen dafür in ganz Bayern hinterher. Ein Tag auf dem Gäubodenvolksfest.
Von Luisa Brünger, Straubing
