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Stoiber wirbt fürs Wählen:"Drei Kreizl, wenn der Schmarrn vorbei ist"

Edmund Stoiber mit Bart in Wahlwerbespot

"De san doch alle gleich": Edmund Stoiber mit Bart in einem Wahlwerbespot.

(Foto: ProSiebenSAT.1 TV Deutschland/Matzen)

Dass in ihm Humor steckt, zeigt Edmund Stoiber erst seit er seinen Job als Regierungschef los ist: Als Kaffeemaschinen-Vertreter parodierte er 2012 seine legendäre Transrapid-Rede. Nun ist der 71-Jährige in einem Wahl-Werbespot zu sehen - als rauschebärtiger Biergartengrantler samt Dackel.

Es ist zwar schon 13 Jahre her, dass der frühere Ministerpräsident Edmund Stoiber, den "Orden wider den tierischen Ernst" verliehen bekam - "wegen seiner bayerisch-jovialen Art und seiner unfreiwillig-komischen Wortverdreher", wie es damals in der Begründung hieß. Dass in ihm ein Mensch mit Humor steckt, zeigt Stoiber aber erst öffentlich, seit er seinen Job als Regierungschef los ist.

Als Kaffeemaschinen-Vertreter parodierte er vergangenes Jahr in einem Sketch seine legendäre Transrapid-Rede. Nun ist der 71-Jährige in einem Werbespot der "Geh-Wählen"-Kampagne von Pro Sieben-Sat. 1 zu sehen. Und zwar als rauschebärtiger Biergartengrantler samt Maxl, seinem Dackel.

Er redet nicht viel, aber was er raunzt, ist für Bajuwaren einwandfrei verständlich: "I und wählen? Zu wasn? De san doch alle gleich. Oana wia da anda. Und dafür soll i mei Kreiz macha? Na, drei Kreizl, wenn der ganze Schmarrn vorbei ist." Danach sagt Kickboxerin Christine Theiss: "Deine Stimme kann mehr als meckern. Geh wählen!" Schließlich nimmt Stoiber seinen Bart ab und verkündet staatsmännisch: "Meckern reicht nicht. Gehen Sie wählen. Und hoffentlich das Richtige."

Stoiber, das kann der Betrachter unschwer erkennen, wird auf seine alten Tage noch so was von locker. Womöglich lässt er sich bald einen echten Rauschebart wachsen. Er würde ihm gut stehen.