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Statistik:Mehr Menschen in ambulanter Pflege

Die Zahl der Beschäftigten in der ambulanten Pflege sowie die Zahl der zu versorgenden Pflegebedürftigen hat sich in Bayern in den vergangenen 20 Jahren in etwa verdoppelt. Das teilte das Landesamt für Statistik am Montag in Fürth mit. So gab es zum Stichtag 15. Dezember 2019 bayernweit 2077 ambulante Pflege- und Betreuungsdienste. Sie ermöglichten die häusliche Versorgung von insgesamt 117 382 Pflegebedürftigen. Dafür seien mehr als 56 100 Beschäftigte im Einsatz gewesen - mit 85,5 Prozent in der Mehrheit Frauen. Von den 2077 ambulanten Diensten hatten laut Mitteilung 2073 die Zulassung als ambulanter Pflegedienst und 270 die Zulassung als ambulanter Betreuungsdienst. Dabei seien Mehrfachzulassungen möglich gewesen. Mehr als 1200 Dienste seien in privater, 765 in freigemeinnütziger Trägerschaft gewesen. Darüber hinaus seien 20 ambulante Dienste von öffentlichen Trägern geführt worden.

Von den Pflegebedürftigen, die ambulante Hilfen in Anspruch nahmen, handelte es sich in der Mehrzahl (65,8 Prozent) um Frauen, wie aus der Statistik hervorgeht. 89,4 Prozent aller Pflegebedürftigen seien 65 Jahre alt oder älter gewesen. Der Anteil der mindestens 80-Jährigen habe bei etwas unter 77 000 gelegen. Rund die Hälfte des Personals war laut Mitteilung in Teilzeit beschäftigt. Darüber hinaus seien in den ambulanten Pflege- und Betreuungsdiensten 931 Auszubildende und (Um-)Schülerinnen und Schüler sowie 90 Helferinnen und Helfer eingesetzt gewesen. Mehr als 70 Prozent der Beschäftigten hätten ihren Tätigkeitsschwerpunkt in der körperbezogenen Pflege gehabt.

© SZ vom 09.03.2021 / kna
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