Gewitter, Regen, HagelschlagHeftige Unwetter über Südbayern

Blitzeinschläge vermeldete die Polizei vergangene Nacht gleich mehrere. Schwer verletzt wurde dabei niemand. (Archivbild)
Blitzeinschläge vermeldete die Polizei vergangene Nacht gleich mehrere. Schwer verletzt wurde dabei niemand. (Archivbild) (Foto: IMAGO/Alexander Wolf)

Ein Walnussbaum wird von einem Blitz zu Fall gebracht, Zelte in einem Jugendlager durch das Unwetter beschädigt: Nach einer stürmischen Nacht in Südbayern und München meldet die Polizei zahlreiche wetterbedingte Einsätze. Am Samstag ist mit weiteren Unwettern zu rechnen.

In Teilen Südbayerns sowie der Landeshauptstadt München ist es in der Nacht auf Samstag zu heftigem Starkregen und Gewittern gekommen. Wegen umgestürzter Bäume und überfluteter Straßen ist die Polizei mehr als 20 Mal ausgerückt.

Laut einer Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ereignete sich ein besonders heftiger Vorfall in Altötting: Dort stürzte ein tonnenschwerer Walnussbaum nach einem Blitzschlag auf ein Wohnhaus. Verletzt wurde dabei niemand. Wie hoch der Schaden ist, war zunächst unklar. In Nassenfels im Landkreis Eichstätt beschädigte das Unwetter mehrere Zelte eines Jugendlagers. Drei Zwölfjährige und ein Betreuer wurden dabei leicht verletzt und ambulant versorgt.

Auch über München zog am frühen Morgen ein heftiges Gewitter mit Blitzen, Donner und Regenfällen. Nach Wetterleuchten am Abend schreckte in der Nacht das laute Krachen des Donners so manchen aus dem Schlaf. Die Feuerwehr musste hier jedoch nur zweimal wegen abgebrochener Äste auf den Straßen ausrücken.

Im Laufe des Samstags soll es laut DWD in Südbayern weiter regnen und lokal gewittern, hinzu kommen einzelne Unwetter in Nordbayern. Demnach sind aktuell Teile Oberfrankens betroffen, wie es am Samstagmorgen hieß. Auch in nördlichen Teilen Schwabens, in Niederbayern und der Opferpfalz wird vor einzelnen Gewittern gewarnt. Dabei räumlich eng begrenzt sind Hagelkörner mit einem Durchmesser von rund zwei Zentimetern sowie Sturmböen um 70 km/h möglich. Es sei mit umstürzenden Bäumen, beschädigten Hochspannungsleitungen und Gerüsten sowie umherfliegenden großen Gegenständen zu rechnen. Aquaplaning und mögliche Erdrutsche seien ebenfalls nicht auszuschließen.

© SZ/dpa/BR/pgra - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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