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Städtische Angestellte:Nürnberg verzichtet auf Kurzarbeit

Im Gegensatz zu anderen Kommunen hat sich die Stadt Nürnberg dagegen entschieden, Kurzarbeit für städtische Angestellte einzuführen. Stattdessen werde man Mitarbeiter in besonders publikumsintensiven Dienststellen einsetzen, sofern dies möglich sei. Außerdem sollen vorhandene Mehrarbeitsstunden abgebaut werden. Um fehlende Einnahmen - bedingt unter anderem durch fehlende Eintrittsgelder und sinkende Gewerbesteuereinnahmen - zum Teil auszugleichen, hatte die Stadt zuletzt über die Einführung von Kurzarbeit für städtische Angestellte debattiert. In zahlreichen Kommunen Bayerns, darunter in Dinkelsbühl und Rothenburg ob der Tauber, ist Kurzarbeit in der Corona-Krise bereits eingeführt worden. Die Stadt Nürnberg werde auch in der Krise "weiterhin eine verlässliche und verantwortungsvolle Arbeitgeberin" bleiben, erklärt OB Marcus König (CSU). So blieben auch künftig betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen.

© SZ vom 27.05.2020 / prz

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