Streit um SchwarzbauDer Betonstadel vom Samerberg

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So sah der umstrittene Betonstadel vom Samerberg Ende 2015 aus. Am Gebäude hat sich seither nicht viel geändert. Auf den Wänden sind ein paar Graffiti dazugekommen, rundherum ein paar Bäume und Sträucher.
So sah der umstrittene Betonstadel vom Samerberg Ende 2015 aus. Am Gebäude hat sich seither nicht viel geändert. Auf den Wänden sind ein paar Graffiti dazugekommen, rundherum ein paar Bäume und Sträucher. (Foto: Stephan Rumpf)

Seit Jahren steht eine Bauruine aus Vollbeton in den Bergen des Landkreises Rosenheim. Der Bauer und die Behörden streiten darüber, wozu so ein Gebäude für einen Landwirt denn gut sein könnte. Nun muss wieder mal ein Gericht entscheiden.

Von Matthias Köpf, Samerberg

Mit Beton lässt sich vielerlei bauen, er ist mannigfaltig formbar, bis er hart wird. Am Samerberg im Landkreis Rosenheim hat sich ein Landwirt im Jahr 2015 ein besonderes Gebäude in Beton gießen lassen, zwei Räume, zusammen 100 Quadratmeter groß, fünf Meter hoch, fünf kleine Fenster aus Isolierglas. Ein Stadel hätte es damals werden sollen, als Unterstand für ein paar Rinder. So jedenfalls erklärte der Bauer aus dem benachbarten Rohrdorf sein Gebäude den Samerberger Gemeinderäten.

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