Repräsentative Umfrage62 Prozent fordern: Auch Bayern sollte Sommerferien-Termine wechseln

In Bayern beginnen die Sommerferien verhältnismäßig spät. Das weckt in anderen Bundesländern die Missgunst.
In Bayern beginnen die Sommerferien verhältnismäßig spät. Das weckt in anderen Bundesländern die Missgunst. C. Franke/IMAGO

Bayern beharrt auf seinem späten Sommerferien-Termin. Laut einer neuen Umfrage des ZDF-Politbarometers möchte die Mehrheit in Deutschland das so nicht stehenlassen.

SZ bei Google bevorzugen

Auch die Südländer Bayern und Baden-Württemberg sollen nach dem Willen der Mehrheit der Bundesbürger bei den wechselnden Sommerferien-Terminen mitmachen. Dies finden laut ZDF-Politbarometer 62 Prozent der Befragten. Für 26 Prozent sollte es dagegen bei der Ausnahme für diese beiden Bundesländer bleiben.

SZ Bayern auf Whatsapp
:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnieren

Von Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.

In Bayern sind die Sommerferien jedes Jahr von Anfang August bis Mitte September. NRW-Bildungsministerin Dorothee Feller hatte kürzlich eine Änderung der Sommerferienregelung gefordert – NRW hätte auch gern einmal einen späteren Ferienstart, hatte die CDU-Politikerin gesagt. Die Begründung, dass die Schulkinder in Bayern in den Ferien bei der Ernte helfen müssten, ziehe nicht mehr.

Offiziell wird der Ferientermin in Bayern inzwischen mit dem zeitlichen Abstand zu den Pfingstferien begründet. „Wir haben unseren Ferienrhythmus, der ist sozusagen fest in der DNA der Bayern drin“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) daraufhin. Wenn Baden-Württemberg seine Ferien gern mit Nordrhein-Westfalen tauschen wolle, sei ihm das völlig egal. Bayern werde das aber nicht tun.

© SZ/DPA - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Sorgen um die Gen Z
:„Was muss diese Generation alles schultern?!“

Tina Kretschmer hat Mitleid mit ihren Studierenden. Covid-Lockdowns, Klimawandel, unsichere Rente – und jetzt auch wieder Wehrpflicht? Die Erlanger Psychologieprofessorin nennt das ungerecht. Sie sagt: Die Gesellschaft lädt zu viel auf die Anfang Zwanzigjährigen ab.

SZ PlusInterview von Anna Günther

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: