Bundestagswahl 2025:Die Ampel hat Bayern benachteiligt – stimmt der CSU-Vorwurf?

Lesezeit: 4 Min.

Ministerpräsident Markus Söder hat der Bundesregierung von Olaf Scholz mehrmals eine Benachteiligung Bayerns vorgeworfen, zum Beispiel nach der Flutkatastrophe im vergangenen Jahr. (Foto: Sven Hoppe/dpa)

Milliarden für Chipfabriken im Osten und kein Geld für die bayerischen Flutopfer: Ministerpräsident Söder behauptet, die Bundesregierung habe den Freistaat gezielt geschwächt. Was ist dran? Eine Einordnung.

Von Thomas Balbierer

Es ist der Ohrwurm im Best-of-Programm von Markus Söder: Die Ampel hat Bayern benachteiligt, nur die CSU kann das beenden. Seit 2022 hat der CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident diesen Refrain so oft wiederholt, dass er in den Wahlkampf-Charts noch vor dem Zurück-zur-Atomkraft-Evergreen liegen dürfte. Die Ampelregierung aus SPD, Grünen und FDP existiert zwar seit dem 6. November 2024 nicht mehr, aber auf solche Details kommt es im Wahlkampf nicht an. „Die Ampel hat über Jahre versucht, Bayern zu schwächen“, schrieb Söder kürzlich auf X. „Wir werden diese Benachteiligung beenden.“

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