Bayerische Außenpolitik:Söders komplizierte Italien-Reise

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Das sind Termine, die Markus Söder mag: der bayerische Ministerpräsident zu Besuch bei den Großen der Welt, hier bei Papst Franziskus im Vatikan 2018. Nun fliegt er wieder hin. (Foto: Divisione Produzione Fotografica/Vatican Media/dpa)

Wenn Markus Söder am Freitag nach Rom fliegt, hat er nicht nur Geschenke für den Papst dabei. Ihn begleiten auch Fragen. Wieso sucht er die Nähe zu Giorgia Meloni, die er eigentlich meiden wollte? Und: Pinselt da einer am Bild des Kanzlerkönners?

Von Andreas Glas

Als Markus Söder (CSU) zum ersten Mal als Ministerpräsident nach Rom flog, hieß "X" noch Twitter, im Sommer 2018 war das. Damals posierte Söder auf der Flugzeugtreppe für ein Foto, das wenig später auf Twitter zu sehen war, dazu diese Zeile: "Heute Besuch des heiligen Vaters im Vatikan". Der Satz war ein einziges grammatikalisches Missverständnis. Weshalb die Kommentare unter dem Tweet fast alle in diese Richtung gingen: "Jetzt hält er sich schon für den Papst!"

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