MeinungSöders neue ErnsthaftigkeitEs bleibt der Stempel „Spaßpolitiker“ kleben

Portrait undefined Johann Osel

Kommentar von Johann Osel

Lesezeit: 2 Min.

„Powern ohne Ende“: Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im bayerischen Landtag bei seiner Regierungserklärung.
„Powern ohne Ende“: Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im bayerischen Landtag bei seiner Regierungserklärung. Peter Kneffel/dpa

In seiner Regierungserklärung gibt Bayerns Ministerpräsident den Anpacker. Doch durch seinen exzessiven Social-Media-Klamauk hat sein Image nachhaltig gelitten. Nun schwingt bei ihm immer die Frage mit: Was ist Ernst – und was nur Inszenierung?

SZ bei Google bevorzugen

Da steht er also, der Staatsmann Markus Söder, und referiert ziemlich ernst, wie er Bayern „in stürmischen Zeiten wie nie“ führen will. Es ist gut zwei Monate her, da sah man diesen Mann noch in anderer Pose: in einem Rosenheimer Imbiss mit Fleischsaft und Soße an den Fingern. „Döner macht schöner“, rief er da den Leuten zu, wie ein Einheizer-Dödel am Ballermann. Das war an jenem Tag übrigens Wahlkampfstation Nummer zwei, nach Weißwürsten in Wolfratshausen.

Zur SZ-Startseite

Söder-Double Wolfgang Krebs
:„Wir laufen mit Vollgas in einen kompletten Machtwechsel“

Der Kabarettist Wolfgang Krebs ist Söder, Stoiber, Seehofer und Aiwanger in einer Person. Wird man da eher glücklich oder verzweifelt man am Bayernland?

SZ PlusInterview von Katja Auer und Johann Osel

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: