Markus Söder marschiert durch eine überdimensionierte Holztür, über polierte Bodenfließen. Seine Schritte hallen durch den Nordflügel der Münchner Residenz. Dann bleibt er stehen, unter weißem Stuck, und macht ein ernstes Gesicht. "Herausforderungen", "extreme Belastungen", das sind die Begriffe, die Söder den Reportern hinwirft. Es ist Mittwoch, er spricht über den Krieg in der Ukraine, mal wieder. Und über die Folgen des Kriegs für Bayern, das Söder so gern als Wirtschaftswunderland zeichnet.
CSUWie Söder versucht, das Wahlziel möglichst kleinzuhalten
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In anderthalb Jahren ist Landtagswahl in Bayern und untrennbar mit deren Ergebnis ist das Schicksal von Ministerpräsident Markus Söder verbunden. Deswegen strickt der CSU-Chef schon mal an den Sicherheitsnetzen.
Von Andreas Glas, München
