Da ist CSU-Chef Markus Söder scheinbar ein Coup gelungen: Der bayerische Bauernpräsident als Bundeslandwirtschaftsminister, was könnte des Landwirts ewigen Ärger über die Politik besser besänftigen. Nach Jahren der vermeintlichen Gängelung der Bauern durch die Ampel-Regierung im Allgemeinen und die Grünen im Besonderen soll es nach der Bundestagswahl und im Falle eines Sieges der Union also einer der ihren machen. Die CSU hat verstanden, lautet die Botschaft, zurück aufs Land, zurück zur einstigen Kernwählerschaft.
MeinungBauernpräsident als BundeslandwirtschaftsministerSöders Geschenk an die Bauern ist keine Politik, sondern Anbiederung

Kommentar von Katja Auer
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Der CSU-Chef will Bauernpräsident Günther Felßner in ein Bundesministerium schicken – also einen Lobbyisten ohne Mandat. Damit legt Söder offen, wer wirklich Landwirtschaftspolitik macht in Bayern.
