ErlangenSiemens legt Grundstein für 500-Millionen-Investition

Siemens-Vorstandschef Roland Busch spricht von einem „Leuchtturmprojekt“, für das jetzt in Erlangen der Grundstein gelegt wurde.
Siemens-Vorstandschef Roland Busch spricht von einem „Leuchtturmprojekt“, für das jetzt in Erlangen der Grundstein gelegt wurde. (Foto: Michael Matthey/dpa)

In den nächsten Jahren soll Erlangen zum „Vorzeigestandort“ werden. Konzernchef Roland Busch fordert Reformen von der Politik.

Siemens hat in Erlangen den Grundstein für seinen neuen „Technology Campus“ gelegt. Insgesamt will der Konzern dort nach eigenen Angaben bis 2030 eine halbe Milliarde Euro investieren. Zunächst entsteht bis 2027 ein Zentrum für Logistik, Service und flexible Automation, dann bis 2030 ein Zentrum für Entwicklung und Innovation von Leistungselektronik sowie weitere Produktionsflächen.

Durch den Umbau soll der Standort zum „weltweiten Vorreiter für Technologie-Aktivitäten für das industrielle Metaverse“ werden, heißt es vom Konzern. Dabei geht es darum, mit Technologien wie künstlicher Intelligenz und digitalen Abbildern reale Prozesse, Produkte und Anlagen digital zu simulieren, zu testen und zu optimieren.

Konzernchef Roland Busch spricht von einem „Leuchtturmprojekt“. Die Mitarbeiter am Standort seien „ein Vorbild für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland“. Man setze „voll auf Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz“ betont er. „Mit diesen Erfolgsfaktoren sichern wir Deutschlands wirtschaftliche Zukunft.“ Und weiter sagte er: „Jetzt ist die Politik am Zug, die nötigen strukturellen Reformen umzusetzen.“

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