Siegsdorf:Nach Verkehrsunfall: Kaniber muss mehrere Tage im Krankenhaus bleiben

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Siegsdorf: Michaela Kaniber (CSU), Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, wurde bei einem Verkehrsunfall verletzt.

Michaela Kaniber (CSU), Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, wurde bei einem Verkehrsunfall verletzt.

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Die Landwirtschaftsministerin war mit ihrem Dienstwagen am Montag in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt, bei dem noch zwei weitere Personen verletzt wurden.

Von Johann Osel, Siegsdorf/München

Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) wird nach einem Verkehrsunfall voraussichtlich einige Tage im Krankenhaus bleiben. Das sagte ein Ministeriumssprecher am Dienstag. Wie lange sie dort genau bleiben müsse, sei noch nicht absehbar.

Kaniber war am Montagvormittag in der Nähe von Siegsdorf im oberbayerischen Landkreis Traunstein mit ihrem Dienstwagen in einen Unfall verwickelt, bei dem es drei Verletzte gab. Wie die Polizei mitteilte, fuhr eine 22-jährige Österreicherin kurz nach 10 Uhr mit ihrem Wagen die Kreisstraße von Neukirchen kommend in Richtung Siegsdorf. Dabei kam sie aus bislang unbekannter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn ab. Eine mit ihrem Auto entgegenkommende 58-jährige Siegsdorferin wollte, aber konnte nicht ausweichen, ihr Fahrzeug kam ins Schleudern und stieß anschließend offenbar auf den Wagen der Ministerin.

Kaniber und auch ihre Fahrerin befinden sich in einem Krankenhaus, sie sollen dort weiterhin zur Beobachtung bleiben. Es gehe beiden den Umständen entsprechend, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag auf Nachfragen der SZ und der Deutschen Presseagentur. Zu den konkreten Verletzungen gab es zunächst keine offiziellen Angaben.

Kaniber war auf dem Weg von ihrem Stimmkreis Berchtesgadener Land ins Münchner Landwirtschaftsministerium, das die 45-Jährige seit dem Jahr 2018 führt. Die Kreisstraße bei Siegsdorf war in Folge des Unfalls über Stunden komplett gesperrt, die Polizeiinspektion Traunstein war mit mehreren Streifen vor Ort, ebenso Rettungsdienste und Feuerwehr. Durch die Staatsanwaltschaft Traunstein wurde ein Unfallgutachten angeordnet.

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