NiederbayernSeniorin wählt zum Ratschen mehr als 300 Mal den Notruf

Die Seniorin hatte offenbar niemanden zum Reden – dann wählte sie eben die 110. (Symbolbild)
Die Seniorin hatte offenbar niemanden zum Reden – dann wählte sie eben die 110. (Symbolbild)
Roland Weihrauch/dpa

Die über 70-Jährige aus der Nähe von Landshut hat über die 110 regelmäßig jemanden zum Reden gesucht. Nun hat die Polizei reagiert.

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Sie wollte mit jemandem über das aktuelle Weltgeschehen quatschen: Nach mehr als 300 unberechtigten Notrufen hat eine Seniorin in Niederbayern Besuch von der Polizei bekommen. Die über 70-Jährige aus Kumhausen (Landkreis Landshut) habe seit Mai 2025 immer wieder die 110 gewählt, um zu „ratschen“, sagte ein Polizeisprecher. Schließlich war dort rund um die Uhr jemand, der ihre Anrufe entgegennehmen konnte.

Am Mittwoch habe die Frau dann schließlich Besuch von einer Streife bekommen, nachdem sie wieder einmal den Notruf gewählt hatte. Die Beamten hätten ihr eindringlich „den Sinn des Notrufs“ und „die Folgen bei weiterem Missbrauch“ erklärt, teilte die Polizei mit. Die Frau habe Einsicht gezeigt und versprochen, künftig zum Reden nicht mehr die 110 zu wählen.

„Wir sind ja auch Menschen“, sagte ein Polizeisprecher. „Es ist was anderes, wenn jemand das in böser Absicht tut.“ Ob die Frau ihr Versprechen hält, muss sich nun zeigen.

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