Ukraine-Krieg:Wie ein ehemaliger Nawalny-Mitarbeiter in Bayern bedroht wird

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Ukraine-Krieg: Alexej Schwarz arbeitete in Sibirien für die Anti-Korruptions-Stiftung von Alexej Nawalny und traf ihn 2019 in seinem Moskauer Büro.

Alexej Schwarz arbeitete in Sibirien für die Anti-Korruptions-Stiftung von Alexej Nawalny und traf ihn 2019 in seinem Moskauer Büro.

(Foto: Privat)

Der Aktivist Alexej Schwarz kommt als politisch Verfolgter nach Schweinfurt. Dort wird er von russischen Spätaussiedlern angefeindet. Über ein schwieriges Miteinander.

Von Clara Lipkowski, Schweinfurt

Seine Mutter hatte verweinte Augen, als er abends nach Hause kam. Alexej Schwarz lebte gerade ein paar Wochen mit seiner Familie und seiner Frau in einem Wohnheim in Schweinfurt, einem nüchternen, hell verputzten Haus für Spätaussiedler. "Was ist passiert?", fragte Schwarz. Seine Mutter erzählte von aufgebrachten Nachbarn, die sie beschimpft hätten. Sie hatten den Post im Internet gesehen. Sie hätten gerufen, dass sie "uns rausjagen" wollen, sie würden bei der Heimleitung unsere Räumung fordern!

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