MeinungSchwarzbuchDie Mär von der „Steuerverschwendung“

Kommentar von Olaf Przybilla

Lesezeit: 2 Min.

Die Städte Hof und Coburg haben es ins aktuelle "Schwarzbuch" geschafft. Fragt sich nur: zu Recht?
Die Städte Hof und Coburg haben es ins aktuelle "Schwarzbuch" geschafft. Fragt sich nur: zu Recht?
Ralf Hirschberger/dpa

Prangert der „Bund der Steuerzahler“ zu Recht Missstände an – oder beflügelt er das Werk von Populisten? Ein Blick auf zwei Fälle im Norden Bayerns, die Zweifel wecken.

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Kann eine Kommune etwas Irrwitzigeres tun, als ihre öffentlichen Sitzmöbel über Jahrzehnte vergammeln zu lassen – und nicht einfach mal auszutauschen? Dürfte schwierig sein. Wollen Touristen eine Stadt erleben, so brauchen sie Bänke, um dort auch mal ruhen zu können. Hat diese Bank dann – dem äußeren Anschein nach – noch die guten Adenauer-Jahre erlebt, können Sehenswürdigkeiten noch so spektakulär sein: Unwohl wird man sich dort fühlen.

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Coburg gilt nicht als "Place to be", dabei wartet die Stadt in Oberfranken mit einer Festung auf, die nie erobert werden konnte. Und selbst die britische Königin fand hier ihren Sehnsuchtsort.

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