SchusswechselTödliche Schüsse in Schwaben: Ermittlungen dauern an

Ein Mann steht vor einem Hauseingang, auf dem Blumen und Kerzen liegen.
Ein Mann steht vor einem Hauseingang, auf dem Blumen und Kerzen liegen. (Foto: Stefan Puchner/dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Langweid am Lech (dpa) - Nach dem gewaltsamen Tod dreier Menschen in der schwäbischen Gemeinde Langweid am Lech dauern die Ermittlungen an. Neue Erkenntnisse der Behörden lagen am Montag zunächst noch nicht vor. Der Landrat des Landkreises Augsburg, Martin Sailer (CSU), teilte mit, der mutmaßliche Täter, ein Sportschütze, sei in den vergangenen Jahren immer wieder überprüft worden. „So, wie es das Gesetz vorsieht: alle drei Jahre seit 2010 lückenlos und ohne Auffälligkeiten oder Beanstandungen.“

Der 64-Jährige erschoss am Freitagabend in dem Ort im Landkreis Augsburg mutmaßlich drei Nachbarn und verletzte zwei weitere Menschen schwer. Er sitzt in Untersuchungshaft. Der Vorwurf gegen den Deutschen lautet Mord. Hintergrund soll ein seit Jahren währender Streit unter den Nachbarn sein.

Dem Landrat zufolge ist es verständlich, dass das Gewaltverbrechen eine Debatte über eine Verschärfung des Waffenrechts nach sich ziehe. „Wir als Rechtsaufsichtsbehörde sind dafür allerdings nicht zuständig, das ist rein eine politische Entscheidung“, so Sailer. Im Landkreis und im Landratsamt herrschten angesichts der Geschehnisse Trauer und Entsetzen.

© dpa-infocom, dpa:230731-99-630317/2

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