Das Schumann Quartett im KonzertEin musikalischer Organismus

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Im Geist des Aufeinanderhörens: das Schumann Quartett elektrisiert.
Im Geist des Aufeinanderhörens: das Schumann Quartett elektrisiert. Harald Hoffmann

Das Schumann Quartett besticht im Herkulessaal durch Kontrastleidenschaft und hinreißende Klangfarbigkeit.

Kritik von Harald Eggebrecht

Was macht das Besondere, klanglich Unverwechselbare und im musikalischen Zugriff Charakteristische eines eingeschworenen Quartetts aus gegenüber Adhoc-Ensembles, seien sie auch mit noch so großartigen Musikern bestückt? Genuine Formationen wie das grandiose Schumann Quartett (Erik und Ken Schumann, Violinen; Matthew McDowell, Viola; Mark Schumann, Violoncello) suchen ihr Heil nicht nur im gemeinsamen perfekten Instrumentalspiel, sondern man kann wahrlich miterleben, wie die Schumanns aus symphonischem Geist des nie nachlassenden Aufeinanderhörens eine vierstimmige Einheit bilden, gewonnen gerade aus den jeweiligen unterschiedlichen Persönlichkeiten. So entsteht aus einem so gearteten Zusammenspiel der Vier gleichsam ein höheres Fünftes: ein lebendiger musikalischer Organismus.

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