"Schon sehr außergewöhnlich":Wenn Wetterexperten staunen

"Schon sehr außergewöhnlich": Der Winter produziert nicht nur Chaos, sondern auch idyllische Bilder: ein Sonnenuntergang bei Waakirchen.

Der Winter produziert nicht nur Chaos, sondern auch idyllische Bilder: ein Sonnenuntergang bei Waakirchen.

(Foto: Sebastian Beck)

Der Wintereinbruch hat Teile Bayerns lahmgelegt, an manchen Orten erreicht der Schnee Rekordhöhen. Wie geht es jetzt weiter? Das sagen Meteorologen.

Von Felix Hamann, Matthias Köpf und Lina Krauß, München

Große Mengen Schnee innerhalb weniger Stunden, der Bahnverkehr tagelang unterbrochen, Straßen gesperrt, Schulen geschlossen, die Jachenau zumindest offiziell von der Außenwelt abgeschnitten - im südlichen Bayern werden dieser Tage Erinnerungen an den Januar 2019 wach. Damals hatten schwere Schneefälle das öffentliche Leben in einigen Regionen am Alpenrand praktisch lahmgelegt. Mehrere Landräte hatten den Katastrophenfall ausgerufen, die Feuerwehren waren im Dauereinsatz, Soldaten und Mitglieder des Technischen Hilfswerks aus ganz Bayern räumten tief im Süden die Dächer frei. Den Schneefällen vom vergangenen Wochenende hat noch niemand den Status einer Katastrophe beigemessen, und das "Schneechaos" auf den Straßen ist beim ersten Einbruch des Winters ohnehin fast obligatorisch. Doch wie ungewöhnlich ist so viel Schnee schon Anfang Dezember?

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