SchirndingFalscher Tipp vom Chatbot: Männer reisen mit Waffen ein

Bei der Grenzkontrolle mussten die Männer feststellen, dass sie einer Falschinformation aufgesessen waren.
Bei der Grenzkontrolle mussten die Männer feststellen, dass sie einer Falschinformation aufgesessen waren. (Foto: Harald Tittel/dpa)

Auf einem Markt in Tschechien kaufen drei Männer Schlagstock, Wurfsterne und Kampfmesser. Darf man, hatte ihnen eine künstliche Intelligenz gesagt. Der deutsche Grenzposten sagt was anderes.

Weil sie ihrem KI-Chatbot vertraut haben sollen, sind drei Männer mit verbotenen Gegenständen über die Grenze im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge eingereist. Bei der Kontrolle in Schirnding habe das Trio direkt zugegeben, was sie alles gekauft hatten, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Aber sie hätten sich per KI informiert: Das sei alles erlaubt.

Blöderweise lag der Chatbot falsch mit seiner Annahme. Die Gegenstände waren alle verboten. Die Beamten kassierten ein Faustmesser mit Fingerring, drei Wurfsterne, zwei Kampfmesser und einen Teleskopschlagstock ein. Auf die drei 26, 23 und 22 Jahre alte Männer kommt nun ein Ermittlungsverfahren zu.

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