bedeckt München 29°

Scheintod:Und wenn ich noch nicht ganz tot bin?

Zombie hand (fotokita)

Wenn's denn gar so leicht gewesen wäre wie im Film: Wer einmal unter der Erde war, konnte sich kaum selbst befreien.

(Foto: imago/fotokita)

Die Angst, lebendig begraben zu werden, ist alt, und hat zu skurrilen Erfindungen geführt. Welche Antworten findet man in Kunst und Literatur zur Frage: Wann hört Leben eigentlich auf?

Von Evelyn Vogel

Als er erwacht, ist es um ihn herum dunkel, eng und stickig. Er drückt und klopft, er kratzt und hämmert, er schreit sich die Seele aus dem Leib, bis er nur noch röcheln kann. Doch keiner hört ihn. Keiner hilft ihm. Als er in seiner Verzweiflung auch noch beginnt, an seinem eigenen Körper zu nagen, weiß er, dass er endgültig verloren ist. Er ist: lebendig begraben.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Corona-Impfstoffstrategie in Thüringen
Impftourismus
Bestechung? Schmiergeld? Das hat meist nichts mehr mit Geldkoffern zu tun
Finanzskandal
Der Mann, der Wirecard stürzte
Freundinnen
Corona und Freundschaft
Es waren einmal zwei Freundinnen
Siegfried Russwurm, Praesident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie BDI, aufgenommen im Haus der Deutschen Wirtsc
Montagsinterview
"Im Bummelzug ist Klimaneutralität nicht zu erreichen"
Cattle are seen on board of livestock ship 'Karim Allah\
Fleischindustrie
Wie die EU das gefährliche Geschäft mit Tiertransporten auf See befördert
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB