Nach dem WaldbrandDie schwarze Wüste in Bayerns Bergen

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Am Saurüsselkopf in den Chiemgauer Alpen standen Anfang Mai etwa 100 Hektar Bergwald in Flammen. Wo Fichten und Kiefern stehen geblieben sind, hat die Hitze deren Nadeln regelrecht geröstet.
Am Saurüsselkopf in den Chiemgauer Alpen standen Anfang Mai etwa 100 Hektar Bergwald in Flammen. Wo Fichten und Kiefern stehen geblieben sind, hat die Hitze deren Nadeln regelrecht geröstet. Foto: Matthias Köpf

Anfang Mai brannte es am Saurüsselkopf in den Chiemgauer Alpen tagelang. Bis sich die Natur von der Katastrophe erholt, wird es Jahrzehnte dauern.  Unterwegs mit Förstern im verbrannten Bergwald.

Von Matthias Köpf, Ruhpolding

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Ganz oben am Grat gibt es keinen Schatten mehr. Die Sonne brennt hart und heiß herunter auf eine steile, schwarze Wüste. Die dünne Schicht Erde, die von einem dichten Wurzelgeflecht scheinbar so fest auf dem nackten Fels gehalten wurde, zerbröselt unter dem Bergschuh mit einem leisen Knistern zu Asche. Der Wind wird sie sich holen, wenn er irgendwann wieder weht. Den Rest nimmt der nächste Starkregen mit oder spätestens der Schnee.

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