Nach Feuer am SaurüsselkopfGlutnester lodern erneut auf

Nach dem verheerenden Waldbrand am Saurüsselkopf wird der betroffene Bereich laut Gemeinde Ruhpolding (Landkreis Traunstein) weiter beobachtet und kontrolliert.
Nach dem verheerenden Waldbrand am Saurüsselkopf wird der betroffene Bereich laut Gemeinde Ruhpolding (Landkreis Traunstein) weiter beobachtet und kontrolliert. Foto: Uwe Lein/dpa

Fußtrupps sind unterwegs, die die Glutnester gezielt ablöschen sollen. Es sei unklar, wann das Feuer als vollständig gelöscht gelten könne, heißt es. Neue Überflüge sind für Samstag geplant.

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Nach einem Tag nur mit Beobachtungsflügen ist die Feuerwehr am Saurüsselkopf bei Ruhpolding noch einmal ausgerückt: Überflüge hätten gezeigt, dass wieder Glutnester aufgeflammt seien, sagte ein Sprecher des Kreisfeuerverbandes Traunstein. Es sei Rauch zu sehen gewesen.

„Jetzt sind Fußtrupps unterwegs, die die Glutnester gezielt ablöschen.“ Dazu seien rund 35 Kräfte von Feuerwehr und Bergwacht im Einsatz. Es sei unklar, wann das Feuer als vollständig gelöscht gelten könne, sagte der Sprecher. Auch am Samstag soll es erneut Überflüge geben, um mögliche Glutnester zu finden. Nach dem verheerenden Waldbrand am Saurüsselkopf wird der betroffene Bereich laut Gemeinde Ruhpolding (Landkreis Traunstein) weiter beobachtet und kontrolliert. Das Betretungsverbot bleibt in Kraft.

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Erst wenn die Feuerwehr das Feuer als gelöscht meldet, können Experten unter anderem der Bayerischen Staatsforsten die Schäden in Augenschein nehmen und einschätzen. Die Behörden stuften das Gebiet um den Brand am Saurüsselkopf noch als gefährlich ein. Es könnten immer wieder Äste abbrechen oder Bäume umstürzen, hieß es am Vortag. Die Einhaltung des Betretungsverbotes werde von Polizeistreifen kontrolliert.

Das Feuer in dem schwer zugänglichen Gebiet an dem 1270 Meter hohen Berg bei Ruhpolding war Anfang Mai entdeckt worden. Wenig später wurde der Katastrophenfall ausgerufen, der bis Dienstag andauerte. Nach Angaben von Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) handelte es sich um einen der größten Waldbrände in Bayern in den vergangenen Jahrzehnten.

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