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Rügland:Tödlicher Streit aufgeklärt

Die Bluttat in Rügland (Kreis Ansbach) ist aller Wahrscheinlichkeit nach aufgeklärt. Nachdem am Samstag ein 30-Jähriger das Auto eines 49-Jährigen beschädigt hatte, ist es demnach zu einem tödlichen Streit zwischen beiden Männern gekommen. Der 49-jährige Autoinhaber war gerade mit seinen Hunden unterwegs, als er sah, dass ein Mann sich an seinem Auto zu schaffen machte. Er benachrichtigte die Polizei und konnte den 30-Jährigen mit dem Handy fotografieren. 75 Minuten nach Beginn der Auseinandersetzung wurde der 49-Jährige leblos in einem Feld aufgefunden. Nach Polizeiangaben starb er an "Gewaltanwendung gegen den Hals", er sei erstickt. Mithilfe von auf dem Handy gespeicherten Bildern fiel der Verdacht auf einen 30-Jährigen, der ebenfalls aus dem Kreis Ansbach stammt. Nach diesem fahndete die Polizei zunächst erfolglos. Am Sonntag fanden Angehörige den Mann leblos in seiner Wohnung. Die Polizei geht von einem Suizid aus. Warum sich der Mann am Auto des 49-Jährigen zu schaffen machte und warum er beide Nummernschilder abmontierte, sei nicht klar, sagte ein Polizeisprecher. Anzeichen für einen geplanten Diebstahl gebe es nicht. Offenbar sei Vandalismus der Anlass für den tödlichen Streit gewesen. Es werde weiter ermittelt.

© SZ vom 09.07.2019 / prz
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