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Rosenheim:Revision im Verfahren wegen Hitlergruß

Das Rosenheimer Verfahren um mögliche Nazi-Parolen von Bundespolizisten geht in eine weitere Runde. Nach dem Freispruch eines Beamten und der Verurteilung eines zweiten hat die Staatsanwaltschaft Traunstein Berufung eingelegt, wie ein Sprecher der Anklagebehörde mitteilte. Das Amtsgericht Rosenheim hatte am Freitag einen aus der Rosenheimer Gegend stammenden Beamten zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen verurteilt. Die Richterin zeigte sich überzeugt, dass er den Hitlergruß gezeigt und entweder die Worte "Heil Hitler" oder "Sieg Heil" öffentlich gerufen hatte. Bei dem anderen Beamten aus Norddeutschland ließ sich nach Überzeugung der Richterin ein entsprechendes Verhalten oder eine ähnliche Äußerung nicht mit der für eine Verurteilung nötigen Sicherheit feststellen.

© SZ vom 17.07.2020 / dpa

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