Aus ihren Eierschalen und Essensresten könnten auch die Menschen in Rosenheim viel machen. Denn aus Küchen- und Speiseabfällen ließen sich Kompost, Biogas oder Biokraftstoffe gewinnen, wie die Stadt ihren 65 000 Einwohnern auf ihrer Homepage mitteilt. Im analogen Leben macht sie ihnen das bisher aber nicht besonders leicht. "An zwei ausgewählten Standorten" stünden für den Biomüll spezielle Container zur Verfügung, die Transponder-Chips, mit denen willige Eierschalen-Entsorger diese Container öffnen können, seien kostenlos erhältlich. Und für die Bio-Container am Wertstoffhof an der Innlände brauche es nicht einmal Transponder.
Mülltrennung:Für die Tonne. Oder dagegen?
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Die Stadt Rosenheim wird bald der letzte Flecken in Bayern sein ohne nennenswertes Sammelsystem für Biomüll. Seinen Beschluss für eine Biotonne hat der Stadtrat gerade wieder einkassiert. Jetzt sollen die Bürger selbst entscheiden.
Von Matthias Köpf, Rosenheim
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