ReichsbürgerBei Razzia in Bayern Festgenommener war polizeibekannt

Der Schriftzug „Polizei“ ist auf einem Streifenwagen zu lesen.
Der Schriftzug „Polizei“ ist auf einem Streifenwagen zu lesen. Boris Roessler/dpa

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Wolfratshausen (dpa) - Der bei der Reichsbürger-Razzia am Dienstag in Oberbayern festgenommene Verdächtige war der Polizei nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur schon länger bekannt. Demnach war der 41 Jahre alte Deutsche unter anderem wegen Volksverhetzung auffällig geworden. Er wurde den Informationen zufolge am Morgen gegen 8.00 Uhr in Wolfratshausen festgenommen, als er das Gebäude verlassen wollte, in dem er wohnte. Rund 20 Beamte seien im Einsatz gewesen, darunter Spezialkräfte des Unterstützungskommandos der bayerischen Polizei.

Die Generalstaatsanwaltschaft München teilte mit, der 41-Jährige habe sich bereit erklärt, sich an einer geplanten Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zu beteiligen und dafür in Kroatien Schusswaffen zu besorgen. Scharfe Schusswaffen wurden bei der Durchsuchung in Wolfratshausen nach dpa-Informationen aber nicht gefunden.

Die Polizei hatte am Dienstag in mehreren Bundesländern Wohnungen sogenannter Reichsbürger, die dem Umfeld der mutmaßlichen Terrorgruppe „Vereinte Patrioten“ zugerechnet werden, und Verdächtige festgenommen. Mehrere Haftbefehle wurden den Angaben zufolge vollstreckt.

© dpa-infocom, dpa:231010-99-511406/2

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: