Tödliches Unglück in den Allgäuer Alpen22-Jähriger stürzt beim Eisklettern ab

Ein Rettungshubschrauber-Team konnte nur noch den Tod des 22-jährigen Eiskletterers feststellen (Symbolfoto).
Ein Rettungshubschrauber-Team konnte nur noch den Tod des 22-jährigen Eiskletterers feststellen (Symbolfoto). Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Andere Kletterer finden den leblosen Körper des Mannes an den Gaisalpfällen im Schnee. Auch in Österreich kommt ein Soldat beim Eisklettern ums Leben.

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Ein 22 Jahre alter Mann aus dem Oberallgäu ist beim Eisklettern an den Gaisalpfällen in Reichenbach tödlich verunglückt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Alpinen Einsatzgruppe Schwaben Süd/West war er allein unterwegs und stürzte in der Eiskletterroute ab.

Andere Kletterer hätten den leblosen Körper am Freitagmorgen im Schnee entdeckt und die Rettungskräfte verständigt. Ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert, die Besatzung konnte aber nur noch den Tod des 22-Jährigen feststellen. Zum genauen Unfallhergang wird nun weiter ermittelt werden müssen.

Auch in Österreich verunglückte ein Mann beim Eisklettern. Der 31-Jährige wurde der Polizei zufolge am Donnerstagnachmittag von einem herabstürzenden Eiszapfen getroffen und tödlich verletzt. Der schwedische Soldat hatte demnach beim Schranbach-Eisfall in Kaprun im Bundesland Salzburg an einem Lehrgang des österreichischen Bundesheeres teilgenommen.

Der Soldat befand sich mit drei weiteren Eiskletterern unterhalb eines Felsvorsprungs. Der große Eiszapfen löste sich unvermittelt, prallte zunächst an der Eiswand ab und stürzte dann auf den 31-Jährigen. Die anderen drei Kletterer konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Sie leiteten sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ein, doch auch die herbeigerufene Bergrettung konnte den Mann nicht retten.

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