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Regensburg:Wolbergs' Antrag abgelehnt

Im zweiten Regensburger Korruptionsprozess hat das Landgericht am Dienstag einen Befangenheitsantrag des suspendierten Oberbürgermeisters Joachim Wolbergs zurückgewiesen. Wie ein Sprecher des Gerichts mitteilte, gebe es mit Blick auf die drei zuständigen Berufsrichter "keine Zweifel an deren Unvoreingenommenheit". Zu diesem Ergebnis kam demnach die zuständige Ablehnungskammer, die über den Antrag entscheiden musste. Der Korruptionsprozess kann damit planmäßig an diesem Mittwoch weitergehen. Dann ist mit einem mehrstündigen Statement des suspendierten OB zu rechnen. Die Anklage wirft ihm Bestechlichkeit und Vorteilsannahme in mehreren Fällen vor. Wolbergs weist die Vorwürfe zurück.