Regensburg Vierte Anklage gegen Wolbergs

Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat eine vierte Anklage gegen den suspendierten Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (SPD) erhoben. Der Vorwurf: Bestechlichkeit. Einem Regensburger Bauunternehmer und dem früheren Geschäftsführer eines Immobilienkonzerns aus Mittelfranken wird wiederum Bestechung zur Last gelegt. Die Justizbehörde bestätigte am Mittwoch zudem die dritte Anklage, die Wolbergs bereits öffentlich gemacht hatte. Dabei geht es jeweils in drei Fällen um Vorteilsannahme bei Wolbergs und um Vorteilsgewährung beim genannten Unternehmer und dem gleichberechtigten Miteigentümer der Firma. Auch bei den neuerlichen Anklagen spielen Spenden eine Rolle, die an den SPD-Ortsverein Stadtsüden geflossen sein sollen, insgesamt 85 000 Euro. Der OB hat bislang sämtliche Vorwürfe bestritten. Über die Zulassung der Anklagen muss nun das Landgericht entscheiden.