MeinungRegensburger SchlossfestspieleVicky Leandros beweist ein Mindestmaß an Anstand – mehr auch nicht

Kommentar von Lisa Schnell

Lesezeit: 2 Min.

Die Sängerin Vicky Leandros wollte bei den Regensburger Schlossfestspielen nicht vor AfD-Chefin Alice Weidel singen. (Symbolfoto)
Die Sängerin Vicky Leandros wollte bei den Regensburger Schlossfestspielen nicht vor AfD-Chefin Alice Weidel singen. (Symbolfoto) Carsten Koall/dpa

Vicky Leandros wollte nicht vor AfD-Chefin Alice Weidel spielen. Die Frage ist nur: Warum tritt sie dann bei einem Festival von Gloria von Thurn und Taxis auf?

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„Ja, ja, der Peter, der ist schlau“, sang Vicky Leandros und seit Anfang der Woche, finden viele: „Ja, ja, die Leandros, die ist cool.“ Auch die, die ihre Lieder bisher als Schunkelmusik abgetan haben, loben sie für ihre Ablehnung gegenüber der AfD. Vicky Leandros hat sich geweigert, bei den Regensburger Schlossfestspielen vor der AfD-Chefin Alice Weidel zu singen. Sie hat Haltung bewiesen und ein Mindestmaß an Anstand, mehr aber auch nicht. Bei allem Lob ist doch die Frage erlaubt:  Wie kann jemand, der nicht vor Alice Weidel spielen kann, bei einer Gloria von Thurn und Taxis auftreten?

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