RegensburgLebenslange Haft für Mord in Klinik gefordert – Beweise gegen Pflegerin fehlen

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Schuldig oder unschuldig? Im Mordprozess gegen eine 37-jährige Krankenpflegerin aus Regensburg gibt es keine Beweise.
Schuldig oder unschuldig? Im Mordprozess gegen eine 37-jährige Krankenpflegerin aus Regensburg gibt es keine Beweise. Armin Weigel/dpa

Die Regensburger Staatsanwaltschaft hat „keinerlei Zweifel“, dass eine Krankenschwester Patienten betäubt hat, um sie zu bestehlen. Eine Frau kam ums Leben. Doch es gibt Widersprüche und offene Fragen.

Von Thomas Balbierer, Regensburg

Maria N. sitzt am Freitag still auf der Anklagebank des Landgerichts Regensburg, als der Staatsanwalt in seinem Plädoyer all die gravierenden Vorwürfe aufzählt: Mord, Raub, versuchter Mord, versuchter Raub. Die kleine Frau schaut den Ankläger aufmerksam an, ihr Gesicht bleibt regungslos. Nur ihre Hände bewegen sich unter dem Tisch, unentwegt kneten sie an einem Taschentuch, falten und rollen das weiche Papier. In einer Sitzungspause nimmt sie es mit aus dem Gerichtssaal und hält es noch immer fest, als sie wiederkommt. Das Taschentuch scheint ihr Halt zu geben in einem Prozess, der sie für sehr lange Zeit ins Gefängnis bringen könnte. Unschuldig, wie sie behauptet.

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Mordprozess in Regensburg
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Einer Krankenschwester wird vorgeworfen, dass sie Patienten sedierte, um sie dann zu bestehlen. Eine Frau starb. Auf dem Handy der Angeklagten wurden zahlreiche Bilder von Schmuck gefunden – und verdächtige Suchanfragen.

SZ PlusVon Lisa Schnell

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