Regensburger DomspatzenMillionenklage von Missbrauchsopfer: Bistum lehnt Einigung ab

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In der Vorschule der weltberühmten Regensburger Domspatzen in Pielenhofen haben der langjährige Direktor und andere Lehrer über Jahrzehnte Kinder misshandelt.
In der Vorschule der weltberühmten Regensburger Domspatzen in Pielenhofen haben der langjährige Direktor und andere Lehrer über Jahrzehnte Kinder misshandelt. Foto: Armin Weigel/dpa

Matthias Podszus wirft einem Priester Missbrauch bei den Domspatzen vor und fordert mehr als eine Million Euro Entschädigung. Beim Gütetermin vor dem Landgericht Regensburg zeigt sich jedoch: Eine Einigung ist nicht in Sicht.

Von Patrick Wehner, Regensburg

Am Freitag ist für Matthias Podszus der Tag, auf den er lange hingearbeitet hat. Mit seinem Therapeuten, mit seinem Anwalt. Podszus trägt ein schwarzes Sakko, schwarzes Hemd und eine schwarze Hose, als er das Landgericht Regensburg betritt. In einer Güteverhandlung soll an diesem Morgen zwischen ihm und dem Bistum Regensburg vermittelt werden. Der 43-Jährige hat das Bistum Regensburg nämlich auf eine Millionensumme verklagt. Weil er Anfang der 1990er-Jahre in der Grundschule der Domspatzen in Pielenhofen vom damaligen Direktor und Priester Johann Meier mehrfach missbraucht und vergewaltigt worden sein soll.

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