Kriminalfall:Spuren eines Mordes

Lesezeit: 3 min

Prozessbeginn Mordfall Maria Baumer

Absperrbänder markierten den Fundort der Leiche von Maria Baumer in einem Waldstück.

(Foto: Armin Weigel/dpa)

An einem Spätsommertag 2013 finden Pilzsammler im Wald einen entstellten menschlichen Schädel und weitere Knochenreste. Sie stammen von der 26-jährigen Maria Baumer. Ihr ehemaliger Verlobter steht nun wegen Mordes vor Gericht.

Von Johann Osel

Da lag etwas am Boden, tief im Dickicht. Die Frau dachte erst, es sei eine Art Maske, wie sie an Halloween Leute erschrecken soll. Sie rief nach den Bekannten ihrer Gruppe, die an jenem Spätsommertag 2013 zum Pilzesuchen in einem Wald nördlich von Regensburg unterwegs war. Ein älterer Herr erkannte gleich den Ernst der Lage: "Das ist ein Schädel", auch einen Fußknochen sah er. "Von einem Tier ist das mit Sicherheit nicht." Das stellte auch die alarmierte Polizei fest: "eindeutig menschlich." Die Wanderer fanden die Leiche von Maria Baumer, der seit dem Vorjahr vermissten Oberpfälzerin. Ein Abgleich mit der DNA eines Rasierers brachte später Gewissheit. Halb bedeckt lagen die sterblichen Überreste in einer Kuhle, Knochenteile und Mark ringsumher verstreut, an der Aushubstelle Kratzspuren - wohl waren Tiere am Werk. Zeugen, Polizisten und erste Gutachter schildern dies alles am Freitag am Landgericht Regensburg.

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