Nach Aus für Stadtbahn:SPD in Regensburg plant Koalition zu verlassen

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Das alte Rathaus in der Altstadt von Regensburg. (Foto: Armin Weigel/dpa)

Nach SZ-Informationen will die SPD die Zusammenarbeit mit ihren Noch-Koalitionspartnern CSU und Freien Wählern aufkündigen. Zumindest bei der CSU rechnete man nicht mit diesem Schritt – trotz des jüngsten Eklats um die Stadtbahn.

Von Lisa Schnell

Der SPD in Regensburg reicht es offenbar. Nach Informationen der SZ bereitet sie sich darauf vor, Konsequenzen aus dem letzten Zerwürfnis mit ihren Koalitionspartnern zu ziehen und – falls nicht noch ein Umdenken bei CSU und Freien Wählern (FW) einsetzt – die Koalition zu verlassen. Sie lädt am Freitagmittag zu einem entsprechenden Termin ein. Auch die FDP soll dann zugegen sein, was darauf hindeutet, dass sie zusammen mit der SPD gehen könnte. Dass eine Koalition in einer Großstadt wie Regensburg auf diese Weise zerbricht, wäre ein Novum. Zumindest kann sich auch beim Bayerischen Städtetag keiner erinnern, dass es so etwas schon mal gab.

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