Eklat zwischen Koalitionspartnern:Die Rathaus-Koalition in Regensburg ist Geschichte

Lesezeit: 5 min

Rekapitulieren noch mal die Belastungsproben der Koalition, die es nun nicht mehr gibt: Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Burger beim Pressetermin. (Foto: Deniz Aykanat)

SPD und FDP kündigen das Bündnis mit CSU und FW nach dem Wahldebakel beim Stadtbahn-Entscheid. Das ist ein ungewöhnlicher Vorgang, doch die Oberbürgermeisterin wirkt auffällig entspannt. Dabei wird das Regieren nicht einfach.

Von Deniz Aykanat, Lisa Schnell

„Gestern gingen ja schon Gerüchte um, ich wäre untergetaucht“, sagt Regensburgs SPD-Fraktionschef Thomas Burger. Man kann davon ausgehen, dass ihn der eine oder andere Journalist versucht hat zu erreichen. Spätestens seitdem bekannt wurde, dass die SPD sich an diesem Freitag aus der Koalition verabschieden könnte. „Ich war aber nur beim Zahnarzt“, sagt Burger. Und vielleicht ja auch ganz froh, den drängenden Fragen noch ein bisschen zu entgehen, bis zuletzt sollen die Abstimmungen gelaufen sein für diesen Auftritt, die Einladung wurde kurzfristig erst Freitagfrüh versandt. Jetzt aber ist Burger da und mit ihm Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusMeinungRegensburger Stadtpolitik
:Die SPD hätte schon früher gehen sollen

Regensburgs Sozialdemokraten kündigen die Rathauskoalition mit der CSU auf. Der Schritt ist überfällig, viel zu lange hat sich die SPD treiben lassen. Aber nun kommen andere Schwierigkeiten auf sie zu.

Kommentar von Lisa Schnell

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: