Regensburg„Ein totaler Bluff“: Aus dem Kaufhof wird kein islamisches Center

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Das waren noch Zeiten, als der Regensburger Kaufhof geöffnet war. Heute schlafen vor seinen Toren Obdachlose.
Das waren noch Zeiten, als der Regensburger Kaufhof geöffnet war. Heute schlafen vor seinen Toren Obdachlose.
Manfred Segerer/imago

Die Empörung war groß, als ein gewisser „Rami Haddad“ über Pläne für ein Kulturzentrum samt Basar sprach. Doch: Der Deal ist geplatzt. Und viele sehen sich bestätigt in ihrer Vermutung, dass das alles nur ein abgekartetes Spiel war -  um den Preis hochzutreiben.

Von Lisa Schnell

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Jetzt ist es offiziell. Im leer stehenden Kaufhof-Gebäude in Regensburg wird es sehr sicher kein islamisches Einkaufs- und Kulturzentrum geben. Keinen Basar, keine Gebetsräume, vor denen manche gewarnt hatten. „Ein Vollzug des Kaufvertrags ist weiterhin nicht festzustellen“, teilt die Stadt mit. Seit März hätte der Kauf vollzogen werden können, bis jetzt ist nichts geschehen und es wird deutlich, was eh schon viele geahnt haben: Wahrscheinlch war alles nur ein Bluff. Ein „abgekartetes Spiel“,  wie es Daniel Gaittet von den Grünen sagt. Und zwar eines, bei dem „gezündelt wurde auf Kosten von Menschen, die hier leben und sich einbringen.“ Er meint: Auf Kosten von Muslimen.

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