Regensburg und Erlangen:Klimaaktivisten besetzen Hörsäle an zwei bayerischen Universitäten

Regensburg und Erlangen: Klimaaktivisten haben, zum Beispiel an der Uni Regensburg, zwei Hörsäle in Bayern besetzt. Die internationale Initiative "End Fossil" will damit ein Zeichen für mehr Klimaschutz setzen.

Klimaaktivisten haben, zum Beispiel an der Uni Regensburg, zwei Hörsäle in Bayern besetzt. Die internationale Initiative "End Fossil" will damit ein Zeichen für mehr Klimaschutz setzen.

(Foto: Armin Weigel/dpa)

Studierende in Regensburg und Erlangen wollen während der UN-Klimakonferenz in Ägypten ein Zeichen setzen.

An den Universitäten Regensburg und Erlangen haben Studierende jeweils einen Hörsaal besetzt. Damit schließen sie sich nach eigenen Angaben weltweiten Protesten an, um für effektiven Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit einzutreten. In Regensburg startete die Aktion der Initiative "End Fossil" am Mittwoch, in Erlangen ist seit Dienstagnachmittag ein Hörsaal besetzt. Die Demonstrationen waren im Vorfeld angekündigt worden.

Ein Sprecher der Universität Regensburg sagte, die Hochschulleitung wolle sich mit den Aktivisten zum Gespräch treffen. "Wir sollen in der Uni sitzen und so tun, als wäre alles okay. Aber die Welt, für die wir lernen sollen, hat keine Zukunft", heißt es den Angaben nach in einem internationalen Aufruf zu Hochschulprotesten.

Die Aktionen finden zeitlich mit der UN-Klimakonferenz in Ägypten statt. "Regierungen stehen Profitinteressen und multinationalen Konzernen machtlos gegenüber. Es braucht neue starke und demokratische Lösungen. Wo sollen wir die entwickeln, wenn nicht in Schulen und Universitäten?", sagte ein Student der Uni Regensburg laut Mitteilung.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusRadikaler Protest
:"Natürlich bin ich gegen das System"

Er geht containern und klebt sich an Straßen fest: Jörg Alt ist der erste deutsche Priester, der sich den Protesten der "Letzten Generation" anschließt. Was hat ihn so radikalisiert? Besuch bei einem Kirchenrebell.

Lesen Sie mehr zum Thema