Die Frage kommt erst ganz am Schluss auf: Ob die hier eigentlich Becher von ihnen haben? Fabian Eckert und Florian Pachaly drehen sich ganz entspannt und genau gleichzeitig um und spähen von der sonnigen Terrasse aus hinter die Theke. Pachaly hat den Treffpunkt vorgeschlagen, beide sind zum ersten Mal hier. Aber die Zeiten, in denen sie ein Lokal immer gleich nach ihren Bechern abgescannt haben, sind ganz offenkundig vorbei. Und die Wahrscheinlichkeit ist ja ohnehin hoch, dass so ein Café im Münchner Glockenbachviertel den Kaffee zum Mitnehmen in ihren Pfandbechern ausgibt.
Recup-GründerWeniger Müll und Geld zurück
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Fabian Eckert (links) und Florian Pachaly erfanden die Recup-Becher für den Kaffee to go. Heute arbeiten sie nicht mehr in ihrem Unternehmen.
Matthias KöpfIhre türkisen Becher kennt heute fast jeder Kaffeetrinker, der sein Getränk auch mal zum Mitnehmen bestellt. Angefangen haben die Recup-Gründer vor zehn Jahren in Rosenheim – mit gerade einmal zwei Dutzend Kunden.
Von Matthias Köpf
