Bildung:Psychotherapie-Master an der KU Eichstätt gesichert

Weil Geld für den Studiengang fehlte, hatten Studierende protestiert. Wissenschaftsminister Blume (CSU) sagt Unterstützung vom Freistaat zu.

Auch in Eichstätt sollen 15 Studierende vom Wintersemester 2023 an ihren Master in Psychotherapie machen können. Das notwendige Geld werde der Freistaat zur Verfügung stellen, wie Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) sagte. Bis zuletzt war ungewiss, ob an der Katholischen Universität (KU) ein Masterstudiengang entsprechend der reformierten Ausbildung eingerichtet werden kann. Da sie damit einer ungewissen Zukunft entgegenblickten, hatten Studierende deshalb zuletzt auf dem Campus protestiert.

Konkret soll mit 200 000 Euro vom Freistaat eine zusätzliche Professur an der KU geschaffen werden. Dies füllt eine Lücke, die aus der Besonderheit der KU heraus entstanden war. Im Gegensatz zu anderen Universitäten hatte die teilkirchliche Hochschule kein Geld aus der High-Tech-Agenda, die sie zugunsten eines Psychotherapie-Masters einsetzen konnte. Damit startet Eichstätt ein Jahr später als die anderen entsprechend ausgerichteten bayerischen Universitäten in den Studiengang. Insgesamt 90 Masterstudienplätze in Psychotherapie wird es dann nach aktuellem Stand im Freistaat geben. Die bayerische Psychotherapeutenkammer taxiert den Bedarf auf mindestens 350 Plätze.

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