Staatsanwaltschaft Regensburg erhebt AnklageTelefonbetrüger erbeuten halbe Million Euro von ihren Opfern

Die verdächtigen Telefonbetrüger sitzen nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.
Die verdächtigen Telefonbetrüger sitzen nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.
Foto: Roland Weihrauch/dpa

Mit einer Lügengeschichte erbeuten die Verdächtigen immer wieder Geld und Schmuck von älteren Menschen in ganz Deutschland. Eine 65-Jährige aus dem Landkreis Straubing-Bogen durchschaute den Trick und führte die Polizei zu den Verdächtigen.

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Zwei Telefonbetrüger sollen in ganz Deutschland Geld, Schmuck und andere Wertgegenstände in einem Gesamtwert von etwa einer halben Million Euro bei ihren Opfern abgeholt haben. Die beiden Männer stünden im Verdacht, als Teil einer Bande bei insgesamt 17 Fällen die Beute eingesammelt zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft Regensburg mit.

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Die Bande sogenannter Telefonbetrüger soll für ihre Betrugsmasche ältere Bürger angerufen und erzählt haben, dass ein Angehöriger einen tödlichen Unfall verursacht habe und in Untersuchungshaft müsse, wenn sie keine Kaution hinterlegen. Dann sollen die beiden Männer Geld oder Schmuck bei den Opfern abgeholt haben. Hinter den Abholern sitzen bei solchen Telefonbetrüger-Banden immer noch andere, die die Anrufe tätigen, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mitteilte.

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Aufmerksam wurden die Ermittler, als im August 2025 eine 65-Jährige in Geiselhöring (Landkreis Straubing-Bogen) den Betrugsversuch erkannte und die Polizei informierte. Bei der Übergabe konnten die beiden Männer festgenommen werden. Sie sitzen nach Angaben der Staatsanwaltschaft seitdem in Untersuchungshaft.

Durch Auswertung von GPS-Daten und Handys brachten die Staatsanwaltschaft Regensburg und die Kriminalpolizeiinspektion für Zentralaufgaben Niederbayern die Männer mit 16 weiteren Betrugstaten in Verbindung. Die Staatsanwaltschaft erhob im März Anklage wegen des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs gegen die beiden Männer.

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