Prozess in Augsburg Dicke Daisy wartet auf Gerechtigkeit

Weil seine Pekinesen-Mischlingshündin viel zu dick ist, muss ein Augsburger Ehepaar eine Geldstrafe zahlen. Es legt Widerspruch gegen das Urteil ein. Doch jetzt verschiebt sich der Prozess aus gesundheitlichen Gründen - nicht vom Hund, sondern vom Herrchen.

Weitere Verzögerung im Verfahren um die "Dicke Daisy": Der Prozess um die Pekinesen-Mischlingshündin, die bis vor kurzem mehr als das Dreifache des normalen Körpergewichts auf die Waage brachte, muss verschoben werden. "Angeblich ist der Angeklagte - nicht der Hund - aus gesundheitlichen Gründen derzeit nicht verhandlungsfähig", sagte ein Sprecher des Amtsgerichts Augsburg.

Daisys Besitzer, ein älteres Ehepaar, wurden nach einer Anzeige durch den Amtstierarzt wegen Tierquälerei zu einer Geldstrafe verurteilt; die Hündin brachte 19 statt sechs Kilogramm auf dei Waage. Zudem wurden sie wegen Beleidigung und Bedrohung belangt, weil sie ihren Haustierarzt beschimpften, als dieser dringend zu einer Diät für den Hund riet.

Da das Paar Widerspruch eingelegt hat, kommt die Sache erneut vor Gericht.