SPDEs gibt sie doch noch: Sozialdemokraten, die in Bayern Wahlen gewinnen

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„Es ist nicht entscheidend, wo man herkommt, sondern wo man hinwill“: Abuzar Erdogan (SPD) in Rosenheim.
„Es ist nicht entscheidend, wo man herkommt, sondern wo man hinwill“: Abuzar Erdogan (SPD) in Rosenheim.
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Zum Beispiel in Rosenheim: Abuzar Erdogan, Sohn kurdischer Eltern, schlug den bisherigen Oberbürgermeister von der CSU – und wurde von Anhängern schon als Mamdani von Oberbayern gefeiert.

Von Matthias Köpf

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Am Ende hat es der CSU im oberbayerischen Rosenheim nicht einmal geholfen, dass Parteichef und Ministerpräsident Markus Söder und der amtierende Oberbürgermeister Andreas März dem Wahlvolk Gratis-Döner über den Tresen gereicht haben. März ist ein später Spross jener Dynastie, die einst im großen Stil Schlachtvieh aus der DDR importiert und 1983 mit dem ostdeutschen Devisenbeschaffer Alexander Schalck-Golodkowski und CSU-Übervater Franz Josef Strauß den berühmten Milliardenkredit für die DDR eingefädelt hatte. Doch seit der Stichwahl am Sonntag ist nicht mehr Andreas März Oberbürgermeister in Rosenheim. Sondern Abuzar Erdogan, 32, in Rosenheim geborener Sohn alevitischer Kurden aus der Türkei und bayerischer Sozialdemokrat.

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