Bayerisches Zeitungsmonopol„Das Haus wird auseinandergenommen“

Lesezeit: 5 Min.

Die Mediengruppe Bayern mit Sitz in Passau wächst weiter und weiter. Nach dem „Donaukurier“ und der „Mittelbayerischen Zeitung“ hat der Verlag zuletzt auch den „Fränkischen Tag“ geschluckt.
Die Mediengruppe Bayern mit Sitz in Passau wächst weiter und weiter. Nach dem „Donaukurier“ und der „Mittelbayerischen Zeitung“ hat der Verlag zuletzt auch den „Fränkischen Tag“ geschluckt. Foto: IMAGO/Manfred Segerer

Die Mediengruppe Bayern aus Passau hat den Verlag hinter dem „Fränkischen Tag“ geschluckt. Seitdem wird der Konzern demontiert: Es gibt Kündigungen, Klagen und Frust. Die Redaktion ist bislang verschont geblieben.

Von Thomas Balbierer

SZ bei Google bevorzugen

Bei normalem Verkehr dauert die Autofahrt von Passau nach Bamberg knapp drei Stunden, Bayerns mächtigste Zeitungsfürstin kommt lieber mit dem Hubschrauber. Simone Tucci-Diekmann muss häufiger nach Nordbayern reisen, seit sie die Mediengruppe Oberfranken, den Verlag hinter Zeitungen wie dem Fränkischen Tag, Ende des vergangenen Jahres übernommen hat. Die 230 Kilometer Luftlinie zwischen dem niederbayerischen Hauptsitz der Mediengruppe Bayern, deren Geschäftsführerin und Miteigentümerin sie ist, und ihrer jüngsten Neuanschaffung lassen sich im Heli zügig und ohne große Hindernisse überwinden.

Zur SZ-Startseite

Leben mit der Natur
:Woid Woife - der Star der Wälder

In Bodenmais hielt man Wolfgang Schreil lange für einen Spinner. Dann wurde er zum Internet-Star. Jetzt hat er Tausende Follower – und neuerdings Terminprobleme.

SZ PlusVon Sebastian Beck

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: